Mauke Richtig behandeln in                        5 schritten!


1. MAUKE erkennen

Mauke (Dermatitis erythematosa, Dermatitis madidans, Dermatitis crustosa, Dermatitis squamosa, Dermatitis verrucosa) ist eine bakterielle Hautentzündung die meist in der Fesselbeuge oder am Sprunggelenk des Pferdes entsteht. Deshalb ist sie auch unter dem Namen Fesselekzem bekannt. Sie wird hervorgerufen durch Bakterien, die sich in feuchter Umgebung vermehren. Deshalb tritt diese Erkrankung häufig in den Herbst- und Wintermonaten auf. Das betroffene Bein ist im Bereich der Fesselbeuge, entzündet, manchmal schwillt das Bein an, das Fell kann ausfallen und es bilden sich Krusten. Unter den Krusten vermehren sich die Bakterien schnell und geschützt. Die Verkrustung wandert ausgehend von einem Entstehungsherd weiter und breitet sich über das ganze Bein hin aus. Die Pferde beginnen zu lahmen, die betroffenen Stellen fühlen sich warm an und können beginnen zu nässen und zu eitern. Der Allgemeinzustand des Pferdes verschlechtert sich, oft sind Bewegungsunlust und Appetitlosigkeit fest zu stellen. 

 

 


2. verkrustungen lösen

was muss ich tun um die krusten weg zu bekommen?

 

Keime wie Bakterien, Pilze, Viren oder aber auch Milben sind geschützt unter den Krusten und vermehren sich hier rasch. Das feuchte und warme Umfeld unterstützt dieses Wachstum. Die Kruste ist ein Schutzschild für die Erreger.

Deshalb muss die Kruste sanft gelöst werden ohne die Pferdehaut anzugreifen oder mit aggressiven Mitteln noch mehr zu belasten. Da die Keime tief in das Gewebe eingedrungen sind muss die Behandlung an mehreren Tagen hintereinander erfolgen bis zur vollständigen Auflösung der Krusten. Hier benötigt man ein Desinfektionsprodukt das die Haut des Pferdes nicht angreift.

Hier haben sich  sogenannte Anolyth-Sprühlösungen bewährt. Ihr Wirkstoff ist für die Haut des Tieres absolut unbedenklich und gut verträglich. Die darin enthaltene Kochsalzlösung kann die Krusten am Pferdebein lösen. Durch das Redoxpotential der Sprühlösung werden Keime abgetötet und die Regeneration der Haut bereits in diese frühen Phase der Behandlung unterstützt.

 



3. wunde schützen

was kannich tun um die wundflächen zu schützen ?

Für eine langanhaltende Wirkung des Produktes empfiehlt es sich eine Mullkompresse mit dem Produkt zu tränken und um die betroffenen Stellen zu wickeln. Sorgen Sie durch eine entsprechende Fixierung mit einer selbsthaftenden Binde oder auch mit Frischhaltefolie dafür, dass die Desinfektion-Lösung in die Krusten eindringen kann. Ein täglicher Wechsel des Verbandes bis zur vollständigen Entfernung der Krusten ist ratsam.

In dieser Phase ist es besonders wichtig neben dem Aufweichen der Krusten auch genügend Schutz für das Pferdebein zu bieten. Deshalb hat sich dieser Schutzverband als wirksame Maßnahme vor erneuter Infektion bewährt. Achten Sie darauf die Verbände regelmäßig zu wechseln.

 



4. wundheilung fördern

Was  beachte ich nachdem die Krusten weg sind?

 

Nachdem die Krusten durch die Sprühlösung entfernt wurden ist es wichtig die offenen Wunden und die empfindliche Haut vor einer erneuten Infektion zu schützen und das Wundmilieu intakt zu halten. Die Wunde darf nicht austrocknen damit die Wundheilungsprozesse nicht gestört werden. Gleichzeitig muss aber Sauerstoff an die Wunde gelangen, da dies für eine optimale Wundheilung besonders wichtig ist. Hier kommt ein sogenanntes Hydrogel mit keimabweisender Wirkung zum Einsatz. Es schützt die Wunde vor Bakterien, Viren und Pilzen und sorgt für eine optimale Wundfeuchte

Darüber hinaus hat es die Eigenschaft durch sein starkes Redoxpotential die Wundheilung durch Stimulierung des zellulären Stoffwechsels anzuregen. Die Wunde heilt schneller ab.

In dieser Phase muss man besonders darauf achten, dass das frische Hautgewebe möglichst vor Verschmutzung geschützt wird.

Boxenruhe für das Pferd!



5. atmungsaktiver Wundschutz

wie kann ich die wundheilung schützen?

Wenn es aber trotzdem notwendig ist die Wunde vor Verschmutzung zu schützen weil das Bein des Pferdes nicht sauber gehalten werden kann, ist ein Material als Verband notwendig, das atmungsaktiv ist. Hier kommen sogenannte Schaumstoff-Verbände zum Einsatz. Sie sind sehr weich zur Haut und durch ihre porige Oberfläche gelangt Sauerstoff an die Wunde. Diese Verbände müssen  regelmäßig gewechselt werden.

Der Schaumstoff-Verband hat die Eigenschaft mit sich selbst zu verkleben. Das bedeutete Schicht um Schicht bildet er eine gute Barriere für Schmutz und Bakterien.

Darunter ist immer eine neue Schicht Hydrogel aufzutragen um die frische Wundfläche feucht und aktiv zu halten.

Auch dieser Verband muss regelmäßig gewechselt werden um die Wunde sauber zu halten. Geduld bis zur vollständigen Abheilung ist gefragt! Arbeiten Sie gründlich.

 



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